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<title>Wertkritik</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Wertkritik</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Als <b>Wertkritik</b> bezeichnet man ein Theoriegebäude bestimmter <a href="Postmarxismus" title="Postmarxismus">postmarxistischer</a> Kritikansätze an der <a href="Kapitalismus" title="Kapitalismus">bürgerlich-kapitalistischen</a> Gesellschaft.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Positionen">Positionen</h2></div>
<p>Wertkritiker übernehmen von <a href="Karl_Marx" title="Karl Marx">Karl Marx</a> dessen <a href="Kritik" title="Kritik">Kritik</a> am <a href="Warenfetisch" title="Warenfetisch">Warenfetischismus</a> von <a href="Ware" title="Ware">Ware</a>, <a href="Wert_(Wirtschaft)" title="Wert (Wirtschaft)">Wert</a> und <a href="Geld" title="Geld">Geld</a>. Sie wenden sich wie er gegen die gesellschaftliche Vermittlung durch <i><a href="Abstrakte_Arbeit" title="Abstrakte Arbeit">abstrakte Arbeit</a></i>, kritisieren jedoch Marx’ <a href="Klassenkampf" title="Klassenkampf">Klassentheorie</a> und die <a href="Historischer_Materialismus" title="Historischer Materialismus">Geschichtsphilosophie</a> des <a href="Marxismus" title="Marxismus">Marxismus</a>. Die <a href="Arbeiterklasse" title="Arbeiterklasse">Arbeiterklasse</a> ist aus wertkritischer Sicht selbst Teil des kapitalistischen Systems und deshalb nicht in der Lage, eine Rolle als revolutionäres <a href="Subjekt_(Philosophie)" title="Subjekt (Philosophie)">Subjekt</a> zu übernehmen.
</p><p><a href="Arbeit_(Philosophie)#Philosophie_der_Arbeit_ab_Mitte_des_19._Jahrhunderts" title="Arbeit (Philosophie)">Arbeit</a> wird nicht etwa wie im „Traditionsmarxismus“ als überhistorische Tätigkeitsform angesehen, sondern sie wird genauso als kapitalismusspezifische <a href="Erwerbsarbeit" class="mw-redirect" title="Erwerbsarbeit">Erwerbsarbeit</a> kritisiert wie das <a href="Kapital" title="Kapital">Kapital</a>, da beide auf demselben System der Wertverwertung beruhen. Das systemische Geschehen des sich unablässig <i>selbstverwertenden Werts</i> wird in der kapitalistischen Gesellschaft fetischistisch objektiviert als <i>Ensemble von Sachzwängen</i> und, so eine Marx’sche Formulierung, „<a href="Automatisches_Subjekt" title="Automatisches Subjekt">automatisches Subjekt</a>“ (<i>Das Kapital</i> Bd. 1, MEW 23: S. 169). Die Menschen dienen diesen von den Menschen eigentlich <i>selbstgeschaffenen Sachzwängen</i> dabei hauptsächlich als <a href="Objekt_(Philosophie)" title="Objekt (Philosophie)">Objekte</a> und Material innerhalb des Verwertungsprozesses, der von <i>Ware</i>, <i>Wert</i>, <i>Geld</i> und (abstrakter) Arbeit bestimmt wird. Alles <a href="Sinnlichkeit" title="Sinnlichkeit">Sinnliche</a>, die Menschen und ihre Bedürfnisse sowie das <a href="%C3%96kosystem" title="Ökosystem">ökologische System</a> der Erde und die Natur bleiben dem System der Wertverwertung äußerlich und sind ihm prinzipiell gleichgültig.
</p><p>Der <a href="Kapitalismus" title="Kapitalismus">Kapitalismus</a> wird von Wertkritikern kritisiert, weil er für sie die <i>indirekte Herrschaft</i> eines abstrakten Verhältnisses über die Menschen darstellt, gleichwohl die Menschen dieses Verhältnis täglich aufs Neue selbst aktiv reproduzieren. Vielen Wertkritikern gilt das von <a href="Roswitha_Scholz" title="Roswitha Scholz">Roswitha Scholz</a> entwickelte <a href="Theorem" title="Theorem">Theorem</a> der <i>Wert-Abspaltung</i> als wesentlich bestimmend für die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft. „Wert“ und „Abspaltung“ werden als ein <a href="Dialektik" title="Dialektik">dialektisch</a> vermitteltes und in sich gebrochenes Strukturverhältnis begriffen, das diese Gesellschaftsordnung bzw. das „warenproduzierende <a href="Patriarchat_(Soziologie)" title="Patriarchat (Soziologie)">Patriarchat</a>“ und die in ihr lebenden Individuen wie ein Webwerk durchzieht und wesentlich formt.
</p><p>Die bürgerliche <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> und das „bürgerliche Subjekt“ (als kapitalistische Zurichtungsform des menschlichen Individuums) werden von Wertkritikern vehement kritisiert. Dabei knüpfen sie vor allem an die Erkenntnisse der <a href="Kritische_Theorie" title="Kritische Theorie">Kritischen Theorie</a> von <a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Adorno</a> und <a href="Max_Horkheimer" title="Max Horkheimer">Horkheimer</a> sowie der <a href="Psychoanalyse" title="Psychoanalyse">Psychoanalyse</a> von <a href="Sigmund_Freud" title="Sigmund Freud">Sigmund Freud</a> an – treiben deren Ansätze aber über sich selbst hinaus, erweitern und verändern sie. Häufig gehen sie dabei der Dialektik von Befreiung und Zwang verlustig, die vor allem Horkheimer und Adorno betonen.
</p><p>Die warengesellschaftlich-patriarchalen Verhältnisse und Formierungen/Zurichtungen zu überwinden und eine neue Gesellschaft, einen „<a href="Assoziation_(Marxismus)" title="Assoziation (Marxismus)">Verein freier Menschen</a>“ (Marx)<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, anzustreben, ist erklärtes Ziel der Wertkritik. Sie vertritt die Perspektive einer <i><a href="Transformation_(Politikwissenschaft)" title="Transformation (Politikwissenschaft)">Transformation</a></i> der bestehenden Verhältnisse hin zu einer <i>befreiten Gesellschaft</i>, in der die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse nicht über Arbeit, Wert und Geld vermittelt wird, sondern direkt über die (etwa durch <a href="R%C3%A4tekommunismus" title="Rätekommunismus">Räte</a> organisierte) Absprache der Gesellschaftsmitglieder untereinander geschieht. Größtenteils konzentriert sie sich jedoch auf die theoretische Kritik der gegenwärtigen Gesellschaft. Die andere, angestrebte wird zumeist nur negativ durch die Kritik an bestehenden Zwängen und Zumutungen bestimmt und es wird selten konkreter ausgeführt, wie eine <a href="Emanzipation" title="Emanzipation">emanzipatorische</a> Transformation möglich sein könnte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vertreter_der_Wertkritik">Vertreter der Wertkritik</h2></div>
<p>Die bekanntesten Vertreter der Wertkritik sind in Deutschland die Gruppen <a href="Krisis_(Zeitschrift)" title="Krisis (Zeitschrift)">Krisis</a> und <a href="EXIT!" class="mw-redirect" title="EXIT!">EXIT!</a>, die von 1999 bis 2006 bestehenden <i>Wertkritischen Kommunisten Leipzig</i> sowie in Österreich die Gruppe <a href="Andreas_Exner" title="Andreas Exner">SINet</a>.
</p><p>Norbert Trenkle vertritt in einem <a href="SWR_Tele-Akademie" title="SWR Tele-Akademie">Tele-Akademie</a>-Beitrag von 2015<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die These, dass der vormalige wirtschaftliche Kompensationsmechanismus des Kapitals – der bis in die 1970er Jahre noch leidlich funktioniert hat – nicht mehr funktioniert. Dieser Mechanismus sorgte durch kontinuierliches Wachstum der <a href="Realwirtschaft" title="Realwirtschaft">Realwirtschaft</a> dafür, dass sich daraus die hauptsächliche Kapitalvermehrung speiste und gleichzeitig ausreichend viele Menschen zur Finanzierung ihres Lebens in dieser Wirtschaft beschäftigte. Inzwischen wird durch die Rationalisierung in der Realwirtschaft – immer mehr Produkte werden von immer weniger Menschen hergestellt – dieser Mechanismus ausgehebelt. So haben sich die Beschäftigtenzahlen der Autoproduktion zwischen 1980 und 2007 von 9,5 Mio. auf 8,5 Mio. verringert, während die Stückzahlen von 39,4 Mio. auf 70,5 Mio. gestiegen sind, obwohl heutige Autos wesentlich komplexer aufgebaut sind als früher. Daher weicht das Kapital immer mehr auf die Finanzmärkte aus, weil diese die bessere <a href="Rendite" title="Rendite">Rendite</a> und Verwertungsmöglichkeit versprechen. Weil das (fiktive) Kapital der <a href="Finanzwirtschaft" title="Finanzwirtschaft">Finanzwirtschaft</a> inzwischen ein Mehrfaches des Kapitals der Realwirtschaft ausmacht, gibt es aber auch immer häufiger Finanzkrisen, die dadurch „systemrelevant“ werden und gleichzeitig – wegen ihrer Auswirkung auf das Bankensystem – auch die Realwirtschaft bedrohen. Die fehlende „Systemrelevanz“ der Realwirtschaft bewirkt, dass die <a href="Zentralbank" title="Zentralbank">Zentralbanken</a> sich zunehmend mit den Krisen der Finanzmärkte und des Bankensystems befassen müssen und durch den zunehmenden Kauf von Staatsanleihen die Gefahr einer <a href="Hyperinflation" title="Hyperinflation">Hyperinflation</a> besteht. Dabei entsteht ein System, in dem die Staatsverschuldungen steigen und einige Staaten an Infrastruktur und Sozialsystem sparen müssen, um sich neues Geld (zur Verschuldung) leihen zu können. Trenkles Fazit: Das gegenwärtige wirtschaftliche Potential könnte unter anderen gesellschaftlichen Bedingungen und Umständen dazu dienen, allen Menschen ein gutes Leben zu gestatten und auf umweltverträgliche Weise zu produzieren. Dies lässt sich nur verwirklichen, „wenn die Produktion des wirtschaftlichen Reichtums nicht mehr abhängig ist von der Akkumulation von Kapital“ und wenn außerdem „die Gesellschaft so organisiert ist, dass die Menschen in freier Absprache darüber entscheiden, was, wie und wo und in welcher Form sie die Dinge herstellen“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kritik_an_der_Wertkritik">Kritik an der Wertkritik</h2></div>
<p>Der Wertkritik wird häufig vorgeworfen, sie bleibe bei einer „Kritischen Kritik“ stehen, die zudem wenig Raum für Handlungsoptionen lasse. Während in anderen Teilen der <a href="Politische_Linke" title="Politische Linke">Linken</a> Versuche unternommen würden, eine Vorstellung von einer anderen, nicht-kapitalistischen Welt konkret umzusetzen, kämen aus der Wertkritik hingegen keinerlei diesbezügliche Impulse.
</p><p>Zahlreiche Vertreter <a href="Operaismus#Postoperaismus" title="Operaismus">postoperaistischer</a> Strömungen wie <a href="Gerhard_Hanloser" title="Gerhard Hanloser">Gerhard Hanloser</a> und <a href="Karl_Reitter" title="Karl Reitter">Karl Reitter</a> werfen der Wertkritik eine verkürzte Marxlektüre vor. Die Wertkritik betrachte alle Phänomene des <i>Kapitals</i> vom Standpunkt der <a href="Zirkulationssph%C3%A4re" class="mw-redirect" title="Zirkulationssphäre">Zirkulationssphäre</a> aus. Diese sei jedoch gar nicht aus sich selbst zu verstehen, sondern könne erst durch den Gegensatz von Arbeit und Kapital entstehen. Vor diesem Hintergrund sei der wertkritische Abschied vom Proletariat zu voreilig:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wertkritik beruht einfach auf dem Verfahren, die Entgegensetzung von Tauschwert und Gebrauchswert, von konkreter und abstrakter Arbeit, von Arbeits- und Verwertungsprozess monistisch einzuebnen. Der gesellschaftliche Horizont bleibt jener der einfachen WarenbesitzerInnen, mit allen verbundenen contrafaktischen Unterstellungen (Gleiche und Freie tauschen Äquivalente aus). Da der ganze Prozess jedoch der Bewegung G – W – G’ unterliegt, unterliege die gesamte Gesellschaft und alle Klassen gleichermaßen dem Fetisch und der Entfremdung, dem Diktat des automatischen Subjekts.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Karl Reitter</span>: <cite style="font-style:normal"><i>Das Kapital wieder lesen. Eine Alternative zur wertkritischen Interpretation.</i></cite><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<p>Eine durchaus ähnliche Kritik wurde auch aus dem Umfeld der Marx-Gesellschaft geäußert: Nadja Rakowitz und Jürgen Behre üben Kritik an der wertkritischen Auffassung vom Kapital als <a href="Automatisches_Subjekt#Wertkritische_Deutungen" title="Automatisches Subjekt">automatischem Subjekt</a>. Hierbei würden einige von Marx in kritischer Absicht verwendete Begriffe für adäquate Beschreibungen der ökonomischen Realität betrachtet. <a href="Ingo_Elbe" title="Ingo Elbe">Ingo Elbe</a> unterstellt der Wertkritik daher, dass sie den Kapitalismus mithilfe religiöser Kategorien kritisiere.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Diese Kritik wird von wertkritischer Seite jedoch zurückgewiesen, die ihrerseits ihren Kritikern vorwirft, eine rein auf die Zirkulationssphäre begrenzte Kritik des Kapitalismus durch den Gebrauch eines ontologischen Arbeitsbegriffes zu besitzen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine eingehende Betrachtung zu dem an der Wertkritik oft kritisierten Umgang mit dem Verhältnis von Theorie und Praxis unternahm Robert Kurz in einem längeren Aufsatz im Jahr 2007.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Jaggernaut">Jaggernaut</h2></div>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Juggernaut" title="Juggernaut">Juggernaut</a></div>
<p>2019 startete das Kollektiv <i>Crise &amp; Critique</i> die erste französischsprachige Zeitschrift, die sich der Kritik der Wertdissoziation widmet.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Zeitschrift hat bisher sechs Ausgaben veröffentlicht, für das Jahr 2024 sind zwei weitere angekündigt. Jaggernaut ist ursprünglich der Name des Prozessionswagens der hinduistischen Göttin Vishnu. „Der Jaggernaut-Kult“, schreibt Marx, „umfasste ein sehr pompöses Ritual und führte zu einer Entfesselung des Fanatismus, der sich manifestierte in freiwilligen Selbstmorden und Verstümmelungen. An den Tagen großer religiöser Feste stürzten sich die Gläubigen unter die Räder des Streitwagens, der die Statue von Vishnu-Jaggernaut trug.“ Eine Metapher, die Marx bei mehreren Gelegenheiten verwenden wird, wenn er von geworfenen Menschen spricht „unter den Rädern des kapitalistischen Jaggernaut“, um auf die aufopferungsvolle, fetischistische und zerstörerische Dimension des Kapitalismus hinzuweisen.
</p><p>Mit dem Ziel, eine Brücke zwischen der deutschsprachigen, der portugiesischsprachigen und der französischsprachigen Welt zu schlagen, ist <i>Jaggernaut</i> die erste französischsprachige Zeitschrift, die mit den internationalen Strömungen der „Wertkritik“ und der „Kritik der Wertdissoziation“ verbunden ist. Inspiriert, aber nicht beschränkt auf Marx, geht die Kritik der Wertdissoziation von einer radikalen Kritik an Arbeit und Geld, an Ware und Marktwert, an Staat und Patriarchat, an Subjektmoderne und Krisenideologien aus.
</p><p>Eng mit Jaggernaut verbunden ist die im Jahre 2022 in Österreich neu entstandene Gruppe „Wertkritik und Krisentheorie“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Kritik_der_Arbeit" title="Kritik der Arbeit">Kritik der Arbeit</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Robert Kurz: <i>Der Kollaps der Modernisierung</i>, Reclam, Leipzig 1994, ISBN 3-379-01503-2</li>
<li><a href="Ernst_Lohoff" class="mw-redirect" title="Ernst Lohoff">Ernst Lohoff</a>: <i>Der Dritte Weg in den Bürgerkrieg: Jugoslawien und das Ende der nachholenden Modernisierung.</i> Horlemann-Verlag, 1996, ISBN 3-89502-055-9</li>
<li>Gruppe Krisis: <cite style="font-style:italic"><a href="Manifest_gegen_die_Arbeit" title="Manifest gegen die Arbeit">Manifest gegen die Arbeit</a></cite>. Selbstverlag, Erlangen 1999, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a>&nbsp;<a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true&amp;query=idn%3D997154837">997154837</a> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.krisis.org/1999/manifest-gegen-die-arbeit/">krisis.org</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertkritik&amp;rft.au=Gruppe+Krisis&amp;rft.btitle=Manifest+gegen+die+Arbeit&amp;rft.date=1999&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Erlangen&amp;rft.pub=Selbstverlag" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Robert_Kurz" title="Robert Kurz">Robert Kurz</a>: <i>Schwarzbuch Kapitalismus. Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft.</i> Ullstein, 1999, ISBN 3-548-36308-3.</li>
<li><a href="Roswitha_Scholz" title="Roswitha Scholz">Roswitha Scholz</a>: <i>Das Geschlecht des Kapitalismus. Feministische Theorien und die postmoderne Metamorphose des Patriarchats.</i> Horlemann-Verlag, 2000, ISBN 3-89502-100-8.</li>
<li><a href="Dieter_Wolf_(Soziologe)" title="Dieter Wolf (Soziologe)">Dieter Wolf</a>: <i>Der dialektische Widerspruch im Kapital.</i> Hamburg 2002, ISBN 3-87975-889-1 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dieterwolf.net/pdf/DialekWid(Teil2x,223).pdf">dieterwolf.net</a> PDF; 478&nbsp;kB, Ein Beitrag zur Marxschen Werttheorie).</li>
<li><a href="Moishe_Postone" title="Moishe Postone">Moishe Postone</a>: <i>Zeit, Arbeit und gesellschaftliche Herrschaft.</i> Ca Ira, Freiburg i.Br. 2003, ISBN 3-924627-58-4.</li>
<li>Holger Schatz: <i>Arbeit als Herrschaft. Die Krise des Leistungsprinzips und seine neoliberale Rekonstruktion.</i> Unrast-Verlag, Münster 2004, ISBN 3-89771-429-9.</li>
<li>Ernst Lohoff, Norbert Trenkle, Karl-Heinz Lewed, Maria Wölflingseder: <i>Dead Men Working</i>, Unrast, 2004, ISBN 3-89771-427-2.</li>
<li>Roswitha Scholz: <i>Differenzen der Krise – Krise der Differenzen. Die neue Gesellschaftskritik im globalen Zeitalter und der Zusammenhang von 'Rasse', Klasse, Geschlecht und postmoderner Individualisierung.</i> Horlemann-Verlag, 2005, ISBN 3-89502-195-4.</li>
<li>Robert Kurz: <i>Das Weltkapital</i>, Tiamat, 2005, ISBN 3-89320-085-1.</li>
<li><a href="Anselm_Jappe" title="Anselm Jappe">Anselm Jappe</a>: <i>Die Abenteuer der Ware. Für eine neue Wertkritik.</i> Unrast-Verlag, 2005, ISBN 3-89771-433-7.</li>
<li><a href="Ingo_Elbe" title="Ingo Elbe">Ingo Elbe</a>, Tobias Reichardt, Dieter Wolf: Gesellschaftliche Praxis und ihre wissenschaftliche Darstellung. Beiträge zur Kapital-Diskussion Wissenschaftliche Mitteilungen. Heft 6. Argument Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88619-655-5.</li>
<li>Robert Kurz: <i>Geld ohne Wert. Grundrisse zu einer Transformation der Kritik der politischen Ökonomie.</i> Horlemann Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-89502-343-9.</li>
<li><a href="Tomasz_Konicz" title="Tomasz Konicz">Tomasz Konicz</a>: <i>Kapitalkollaps. Die finale Krise der Weltwirtschaft.</i> Hamburg 2016.</li>
<li>Ernst Schmitter: <cite style="font-style:italic">Sackgasse Wirtschaft – Einführung in die Wertkritik</cite>. edition 8, Zürich 2019, ISBN 978-3-85990-363-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Wertkritik&amp;rft.au=Ernst+Schmitter&amp;rft.btitle=Sackgasse+Wirtschaft+-+Einf%C3%BChrung+in+die+Wertkritik&amp;rft.date=2019&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783859903630&amp;rft.place=Z%C3%BCrich&amp;rft.pub=edition+8" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>

<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.krisis.org/1998/was-ist-wertkritik/"><i>Was ist Wertkritik?</i></a> Interview mit Ernst Lohoff und Robert Kurz auf <i>krisis.org</i></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wildcat-www.de/zirkular/62/z62wertk.htm"><i>»Neue Deutsche Wertkritik«&nbsp;- Marxismus in Zeiten des Neoliberalismus.</i></a> bei <i>wildcat</i></li>
<li>Michael Sommer/Dieter Wolf: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Automatisches_Subjekt.pdf"><i>Das Kapital als automatisches Subjekt und die Einheit von Darstellung und Kritik</i></a> (PDF; 250&nbsp;kB)</li>
<li><a href="Dieter_Wolf_(Soziologe)" title="Dieter Wolf (Soziologe)">Dieter Wolf</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Uebergang_vom_Geld_ins_Kapital.pdf">Zum Übergang vom Geld ins Kapital in den Grundrissen, im Urtext und im <i>Kapital</i></a> (PDF; 391&nbsp;kB)</li>
<li>Josef S. Falkinger: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.derfunke.at/html/pdf/kurzkritik.pdf"><i>Herrn Robert Kurzens Umwälzung des Marxismus – Kritik der wert-kritischen Kritik</i></a> www.derfunke.at (PDF 205 kB)</li></ul>
<p><i>Kritik</i>
</p>
<ul><li>Jürgen Albohn, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.grundrisse.net/grundrisse16/16juergen_albohn.htm"><i>Theorie ohne revolutionäre Praxis ist Opium fürs Volk - Eine Kritik der Wertkritik</i></a>, Grundrisse Heft 16. auch ausführlicher: <a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.materialien.org/texte/papers/albohn-wertkritik.pdf">http://www.materialien.org/texte/papers/albohn-wertkritik.pdf</a></li>
<li>Jürgen Behre, Nadja Rakowitz (2001), <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.isf-freiburg.org/isf/beitraege/behre.rakowitz-autosub.html"><i>Automatisches Subjekt? Zur Bedeutung des Kapitalbegriffs bei Marx</i>.</a></li>
<li><a href="Alexander_Gallas" title="Alexander Gallas">Alexander Gallas</a> (2003), <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.linke-buecher.de/texte/krisis-diskussionen/gallas-alexander--die-marxrezeption-der-wertkritik---von--www.streifzuege.org.pdf"><i>Marx als Monist? Versuch einer Kritik der Wertkritik</i>.</a> (PDF; 740&nbsp;kB)</li>
<li><a href="Gerhard_Hanloser" title="Gerhard Hanloser">Gerhard Hanloser</a>, Karl Reitter (2008), <i>Der bewegte Marx. Eine einführende Kritik des Zirkulationsmarxismus</i>. Unrast Verlag, ISBN 978-3-89771-486-1.</li>
<li>Karl Reitter (2006), <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.grundrisse.net/grundrisse17/17karl_reitter.htm">Das Kapital wieder lesen. Eine alternative zur wertkritischen Interpretation</a></i>. Grundrisse Heft 17, S. 13–27.</li>
<li><a href="Dieter_Wolf_(Soziologe)" title="Dieter Wolf (Soziologe)">Dieter Wolf</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dieterwolf.net/pdf/Kapitalinterpretation_Wertkritik_Wissenschaft_Wert_abstrakt-menschliche_Arbeit_objektive_Semantik.pdf">Elmar Flatscharts „wertkritische“ Auseinandersetzung mit Ingo Elbes Kapitalinterpretation</a></i> (PDF; 400&nbsp;kB)</li>
<li><a href="GegenStandpunkt" title="GegenStandpunkt">GegenStandpunkt</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/robert-kurz-schwarzbuch">R. Kurz: „Schwarzbuch Kapitalismus – ein Abgesang auf die Marktwirtschaft“ – Die Intellektuellenfibel für den Abgesang auf Kapitalismuskritik</a></i>. GegenStandpunkt 3-2000</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Marx: <i>Das Kapital</i> I, MEW 23, 92.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Norbert Trenkle: <span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tele-akademie.de/begleit/video_ta151018.php?xtmc=trenkle&amp;xtcr=1"><i>Die große Entwertung. Über die fundamentalen Ursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise.</i></a> In: <i>SWR Fernsehen Tele-Akademie.</i> 18.&nbsp;Oktober 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 16.&nbsp;November 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AWertkritik&amp;rft.title=Die+gro%C3%9Fe+Entwertung.+%C3%9Cber+die+fundamentalen+Ursachen+der+Finanz-+und+Wirtschaftskrise&amp;rft.description=Die+gro%C3%9Fe+Entwertung.+%C3%9Cber+die+fundamentalen+Ursachen+der+Finanz-+und+Wirtschaftskrise&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.tele-akademie.de%2Fbegleit%2Fvideo_ta151018.php%3Fxtmc%3Dtrenkle%26xtcr%3D1&amp;rft.date=2015-10-18">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Reitter: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.grundrisse.net/grundrisse17/17karl_reitter.htm"><i>Das Kapital wieder lesen. Eine Alternative zur wertkritischen Interpretation</i></a>, abgerufen am 22. Mai 2022.</span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Jürgen Behre, Nadja Rakowitz: <span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.isf-freiburg.org/isf/beitraege/behre.rakowitz-autosub.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.isf-freiburg.org/isf/beitraege/behre.rakowitz-autosub.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.isf-freiburg.org</span><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.isf-freiburg.org/isf/beitraege/behre.rakowitz-autosub.html"><i>Automatisches Subjekt? Zur Bedeutung des Kapitalbegriffs bei Marx</i></a> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2022. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.isf-freiburg.org/isf/beitraege/behre.rakowitz-autosub.html">Suche in Webarchiven</a>)</small></span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Höner: <i>Die Realität des Automatischen Subjekts</i></span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert Kurz: <i>Grau ist des Lebens goldener Baum und grün die Theorie</i>. in: EXIT! 4 (2007), S. 15–106, ISBN 978-3-89502-230-2</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.editions-crise-et-critique.fr/jaggernaut/">Jaggernaut: Crise et critique de la société capitaliste-patriarchale’’</a>, abgerufen am 13. April 2022</span>
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</ol></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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